Entspannung und der Weg in die Dezentralisierung

Es sieht in der Tat so aus, dass sich die Lage am Werbemarkt entspannt. Seit 3 Monaten verspüren wir eine nachhaltige Verbesserung des Auftragseinganges. Nach wie vor halten sich viele Unternehmen mit den Werbespendings zurück. Einige haben erkannt, dass in Krisenzeiten die eingesetzten Mittel eine viel größere Wirkung entfalten.


Für das kommende Jahr haben zahlreiche Unternehmen angekündigt zu früheren Werbegewohnheiten zurückkehren zu wollen und die Spendings der geänderten Situation anzupassen. Ob sich dieses bewahrheitet werden wir in Quartal 1 2010 feststellen. Insoweit ist dieses für uns der Scheideweg in Hinblick auf „weiter  Krise“ oder „Ende der Krise“.


Ein anderer Trend bereitet aber immer wieder Grund zur Sorge. Entscheidungen werden immer noch weiter zentralisiert und die Entscheidungswege verlängern sich dadurch in Extremfällen auf bis zu ein Jahr.  Da der Einfluss auf diese Entwicklung nicht möglich ist, bleibt nur zu hoffen, dass die Zunft der Unternehmensberater diesem Trend künftig entgegenwirkt.


Veränderungen in Richtung der Dezentralisierung  werden dadurch erschwert, dass Kontrolle abgegeben werden muss. Allerdings ist das zentral verwaltete Unternehmen meines Erachtens nicht in der Lage sich seinem dezentralisierten Wettbewerber gegenüber zu behaupten.

Diese Einschätzung ist es sicherlich Nährboden für die Hoffnung, dass sich die Wirtschaftsunternehmen bald in Richtung dezentrale Organisation entwickeln werden.

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